Hamburger Existenzgründungsinitiative „Startup Port" geht an den Start

Metropolregion Hamburg: Startup Port – für mehr Gründungen von jungen Unternehmen aus der Wissenschaft
03. September 2020
Startup Port

Startschuss für die Hamburger Existenzgründungsinitiative Startup Port": Akteure vernetzen, Synergien schaffen, Formate der Zusammenarbeit entwickeln – Der Startup Port soll den Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen in der Metropolregion Hamburg vorantreiben. Ziel des länderübergreifenden Projektes ist es, die Gründung von Startups aus der Wissenschaft auszubauen und den Austausch von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu stärken. Initiiert wurde der Startup Port von sieben norddeutschen Bildungs- und Forschungsstätten sowie von strategischen Kooperationen aus Wirtschaft und Politik.

Für mehr wissensbasierte Startup-Gründungen

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank erklärt: Die Initiative Startup Port bietet den vielen klugen und kreativen Köpfen an unseren Hochschulen wertvolle Infrastruktur und Kontakte, um wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Ideen in neue Produkte umzuwandeln." Wirtschaftssenator Michael Westhagemann ergänzt: „Mit dem‚Startup Port werden wir Hamburg und die Metropolregion als Standort für wissensbasierte Startups und hochqualifizierte Arbeitskräfte weiter ausbauen und international positionieren."

Startup Port als Marke der Metropolregion

Der Startup Port soll bestehende Formate der Hochschulen sowie Einrichtungen bündeln sowie ergänzen und Transparenz für angehende Gründer*innen schaffen. Ziel ist es zudem, im Sinne einer nachhaltigen Startup-Kultur in der Metropolregion Hamburg systematisch die Marke Startup Port zu etablieren und weiterzuentwickeln. Die nun zu entwickelnden Angebote des Startup Port sollen die Marktchancen von Neugründungen verbessern. Darüber hinaus soll die regionale Community für einen regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stehen. Mit dem Projektstart werden in den kommenden Monaten erste Aktivitäten sowie eine Website und Social-Media-Kanäle starten.

Drei Wege zur Förderung von Unternehmensgründungen aus den Hochschulen

1. Startup Port Academy mit einem Zertifikatsprogramm zur Qualifizierung Studierender und Wissenschaftler*innen, Maßnahmen zur Weiterbildung und Weiterentwicklung von Gründer*innen sowie von Gründungsberatungsstellen.

2. Startup Port Mates schafft im Verbund interdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Gründungsakteuren aller Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Metropolregion.

3. Startup Port Business verbindet Startups mit der Wirtschaft, schafft Zugang zu passenden Seed Investments sowie Märkten und fördert den Wissenstransfer von Jungunternehmen zu erfahrenen Playern in der Wirtschaft.
sm/sb

Startup Port

Als einer der Preisträger des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgerufenen Wettbewerbs Exist Potentiale – Gründungskultur mit dem Schwerpunkt Regional vernetzen" erhält der Startup Port 3,5 Millionen Euro für vier Jahre. Beteiligt sind folgende Bildungs- und Forschungsstätten: Technische Universität Hamburg (TUHH – Projektkoordinator), Universität Hamburg (UHH), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Leuphana Universität Lüneburg (Leuphana), Fachhochschule Wedel (FH Wedel), Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) sowie aus der freien Wirtschaft unter anderen Nordmetall und ContiTech. Politische Partner des Verbundes sind die Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg für Wirtschaft und Innovation (BWI) und für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) sowie das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK). Das MWK ist zudem Kofinanzierer des Projekts.